• FABIO GEDA
    Im Meer schwimmen Krokodile
    Eine wahre Geschichte


    ~  Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Mit dem Ziel, ein besseres Leben zu finden, begibt er sich auf eine lange Reise Richtung Westen. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa. Er reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist … Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte des zehnjährigen Enaiatollah Akbari in einem kurzen und zu Herzen gehenden Buch: eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt.

    „Wenn Du in Afghanistan geboren wirst, am falschen Ort und im falschen Moment, kann es passieren, dass jemand dein Leben reklamiert - auch wenn Du nur ein Kind bist, nicht größer als eine Ziege. Deswegen sagt Dir Deine Mutter eines Tages, dass Du eine Reise machen musst. Sie begleitet Dich nach Pakistan, streichelt Dir die Haare und lässt Dich versprechen , dass Du ein guter Mensch sein wirst. Dann lässt sie Dich allein.“

    Diese verzweifelte Tat der Liebe steht am Anfang der unglaublichen Reise von Enaiatollah Akbari, die ihn durch den Iran, die Türkei und Griechenland bis nach Italien führen wird. In dieser Odyssee wird er das Elend und die Würde der Menschen kennenlernen. Und nichts wird ihm sein umwerfendes Lächeln aus dem Gesicht nehmen.

    Eine wahre , berührende und lebensbejahende Geschichte von tragischer Aktualität und Dringlichkeit.


     

    Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
    Originaltitel: Nel mare ci sono i coccodrilli
    Originalverlag: Baldini Castoldi
    ISBN: 978-3-442-74488-6
    Verlag: btb
     




    ~ Es gibt Geschichten, die die Kraft haben, Menschen in ihren Herzen zu erreichen, unser Bewusstsein zu erweitern und uns an unsere gemeinsame Menschlichkeit zu erinnern. Und es sind diese Geschichten, die ich erzählen möchte.
    Soraya Sala 

  • WANN:
    14. März 2018, um 20:00 Uhr

    WO:
    im SWANE Café
    an der Luisenstrasse 102a (ehem. Luisencafé)
    42103 Wuppertal

    Information & Anmeldung


  • Die Lesungen von Soraya bei mir sind immer etwas ganz Besonderes. Kein(e) anderer meiner Vorleser(innen) schafft es wie sie Stimmungen mit Hilfe der Worte bildhaft zu beschreiben. Sie spielt mit Worten, Lautstärke und Tempo, dadurch wird der Text lebendig und so vermittelt sie selbst schwierige oder sperrige Themen.

    Kerstin Hardenburg

  • Es ist immer wieder eine tolle Gelegenheit, die es nicht zu versäumen gilt, die bewegenden und großartigen Lesungen der tollen Schauspielerin Soraya Sala zu erleben. Ja, sie liest, aber es ist da noch mehr... unmittelbar, direkt und zwischen den Worten schwingend. Es ist die Berührung durch das Wahre, Eigentliche. Wirkliche Veränderung der Welt im kollektiven Kontext unserer Zeit, in der Wirtschaft und Politik aus dem Lot geraten sind und Gewaltkonflikte und Kriege wie im Nahen Osten 
eskalieren, kann nur durch die Berührung von außen und innen geschehen. Denn alles beginnt bei uns selbst! Davon bin ich überzeugt. Je mehr Menschen mithelfen, die Herzen der Menschen zu berühren, desto eher wird ein Freisein im Miteinander und Toleranz möglich. 
Soraya ist für mich eine davon.

    Jeanette Hanebeck

  • Eben zu Hause, nach ihrer wundervollen Lesung, kann ich meine Gedanken kaum ordnen. Der Inhalt, von ihrer besonderen Stimme vorgetragen, hat mich sehr aufgewühlt. Danke für diesen besonderen Abend.

    Jutta Dohrmann

  • Herzlichen dank für diesen wunderbaren Abend: es war viel besser als eine politische Veranstaltung, weil du die Menschen in ihren Herzen erreichst.

    Abdelrahman. S.

  • Vielen dank für diesen Abend! Er wird mich noch beschäftigen... Du hast so viel Seele rein gegeben und uns mitgenommen in ein Gefühl schreienden Unrechts. Mach bitte weiter so!

    Iris Preyer

  • Liebe Soraya, nochmal ein ganz herzliches "Danke" für Deine Lesung. Danke, dass Du aus Deiner Begabung einen Gewinn für Andere machst. Die Geschichte ist mir noch mal näher gekommen als damals, als ich mit dem Buch allein war, näher und auch schmerzlicher, aber durch die Gemeinschaft auch erträglich. Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich auf weitere Begegnungen.

    Rita Sasse

  • Wenn Frau Sala das Wort "Sonne" liest, dann spürt man die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut.

    Antje Lütkemeier